Nachrichten aus unserer Gemeinde


 

Restaurierung der Kirche beginnt

 

Reformierte Gottesdienste in der katholischen Kirche

 

 

 

“Ich glaube, die Insulaner wissen gar nicht alle, was für einen Schatz sie da haben”, sagte die Architektin Traute Schilling, als sie Anfang August die Pläne zur Restaurierung der Kirche vorstellte.

 

Ein “Denkmal nationalen Interesses” ist die Reformierte Kirche auf Borkum vor allem wegen ihres berühmten Architekten, Otto March.

 

 

Mitte Oktober ist es nun losgegangen: Alle Fenster und Teile der Fassade werden aufwändig restauriert. Vieles davon geschieht in Handarbeit. Fachleute werden die Fenster mit ihrer Jugendstilbemalung wieder in ihren ursprünglich schönen Zustand versetzen. Das Mauerwerk an der Süd- und Westfassade wird ebenfalls restauriert und neu verfugt.

Das Restaurierungsprojekt unter der Leitung des Architekturbüros Tonndorf aus Oldenburg ist so angelegt, dass die Bauarbeiten im März 2022 abgeschlossen sind, wenn alles nach Plan läuft.

 

 

Die gemeinsame Nutzung einer Kirche während der Arbeiten an der katholischen Kirche ist vielen noch gut in Erinnerung. Auch deswegen hat die reformierte Gemeinde die Gegeneinladung der katholischen Gemeinde, während der Restaurierung ihre Gottesdienste in der katholischen Kirche “Maria Meeresstern” zu feiern, gerne angenommen.

Sonntags um 11.30 Uhr läuten die Glocken der katholische Kirche jetzt öfters auch zum reformierten Gottesdienst. Das wäre für unsere Vorfahren sicher undenkbar gewesen - wie gut, dass sich das so geändert hat.

 

 

Ab dem ersten Advent feiern wir die Wintergottesdienste mit Ausnahme der Weihnachts- und Silvestergottesdienste bis Ende Februar wie in den vergangenen Jahren zusammen mit der lutherischen Gemeinde, in diesem Jahr vermutlich alle um 10 Uhr in der Christuskirche.

Spannend wird es an den Feiertagen - aber auch dafür finden wir bestimmt eine gute Lösung.

 

 

 

Der Kirchenrat

 

Weitere Bilder und ein Bautagebuch gibt es im Bautagebuch.

Aus dem Archiv

 

Rücktritt aus dem Kirchenrat

 

Nach zwei Jahren engagierter Mitarbeit ist Claudia Nord von ihrem Amt als Kirchenälteste der Evangelisch-reformierten Gemeinde Borkum zurückgetreten. Wir danken ihr auch von dieser Stelle und hoffen, dass der nun vakante Sitz schnell, spätestens aber zu den Gemeindewahlen im April besetzt werden kann.

 

 

 

Danke, Manu!

 

Nach über zehn Jahren beendet Manuela Munk ihre ehrenamtliche Arbeit als Trainerin im Kinder- und

Jugendzirkus „Borcalino“. Mit Maike Miska-Pupkes, Steffie Begemann, Stefan Plewe und Carsten Wittwer gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des Zirkusprojektes nach dem Neustart 2010.

Das Dienstagstraining, viel Arbeit im Hintergrund, Planungen und Auftritte sind ohne ihre Energie, Zuverlässigkeit und Tatkraft noch nicht wirklich vorstellballen.

 

Foto: Carsten Wittwer

 

„Und ganz gehe ich ja auch nicht,“ sagt sie. „Wenn ihr mich braucht, dann bin ich da - aber nicht mehr 

jede Woche.“ Das ist verständlich und darum auch von dieser Stelle:

 

„Danke, Manu - für alles!“

 

Und Danke auch allen andern, die den Borkumer Kindern dieses Erlebnis Zirkus bis jetzt ermöglicht haben, und gerade mit viel Energie und Phantasie dabei sind, Wege zu finden, damit es trotz Corona weitergeht: Anders als sonst, mit kleinen Workshops und Auftritten, wenn es geht, die die Kinder - und Trainerinnen und Trainer - so lange vermisst haben.

 




Coronabedingt macht der Chor gerade Pause.  Wir hoffen, dass es bald wieder weitergehen kann!

Aus dem Archiv