Kirchenrat

Angela Bahlo

 

Schon 1979, als ich in den Semesterferien während meines Studiums im CVJM Victoria jobbte, habe ich mir vorgenommen, irgendwann mal auf Borkum zu leben. 2012 war es dann so weit. Meine zwei Kinder haben für ihr Studium das Haus verlassen und ich bin mit meinem Mann nach Borkum gezogen. Seitdem lebe und arbeite ich in meiner Wahlheimat und fühle mich sehr wohl hier. Beruflich finden Sie mich im Seniorenhuus und im Leinerstift, wo ich mich um das Wohl von Alt und Jung bemühe. In meiner Freizeit bin ich sehr kreativ, liebe lange Spaziergänge und genieße den Strand und das Meer.

 

Rolf Meuser

 

 Als gebürtiger Borkumer leite ich seit fast 15 Jahren das Haus „Alter Leuchtturm“ ehemals Dorfhotel“. Viele Aufgaben in unserer Gemeinde können so nicht mehr im vollen Umfang geleistet werden. Hier gilt es für uns, den Kirchenrat und der Gemeindevertretung, mit der Landeskirche bestmögliche Alternativen für unsere Kirche und der Gemeindearbeit zu finden und auf den Weg zu bringen. Diese und weitere Aufgaben, wie Finanzausschuss möchte ich gerne begleiten, unterstützen und mitgestalten.

 

Elke Ulsamer

 

Ich habe ca. vierzig Jahre mit meiner Familie auf dem Festland gelebt und bin seit 2006 wieder glücklich auf unserer Insel. In unserer Gemeinde ist mir ein liebevolles und fürsorgliches Miteinander in allen Altersgruppen wichtig und ich versuche, dort zu helfen, wo ich gebraucht werde.

 

 

Bernd Wolf

 

 Ich setze mich gerne für andere Menschen oder eine gute Sache ein, verlässlich, aber auch mit Ecken und Kanten ...Mir ist das Gemeindeleben in allen seinen Facetten wichtig. Der Gottesdienst ist ein Teil davon. Deshalb engagiere ich mich gerne für die über den Gottesdienst hinausgehenden Aktivitäten wie den Kirchkaffee, unser Gemeindefest und anderes mehr. Dabei ist mir die gute Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen sehr wichtig.

 

 

Andrea Bünzow

 

Mir ist in unserer Gemeinde der soziale Zusammenhalt ohne Zwang wichtig. Ich wünsche mir, dass die Gemeinschaft durch ehrenamtliches Engagement wächst. Jede Aufgabe sucht einen Engagierten – eine Aufgabe wird auch mich finden. Zur Zeit mache ich oft und sehr gerne den Kindergottesdienst am Sonntag.

 

Pastorin

Margrit Tuente

 

Seit 2001 bin ich Pastorin in der reformierten Gemeinde auf Borkum - und das gerne. 1966 wurde ich als zweites von vier Kindern in Pilsum, einem kleinen Dorf in der Krummhörn geboren. Von unserem Haus aus konnte man im Dunkeln tatsächlich das Licht des Borkumer Leuchtturms sehen, vom Deich auch am Tag nach Borkum gucken. "Sie sind auch nicht weit gekommen", sagte darum ein Gast - aber das stimmt nur so halb. Aufgewachsen bin ich in Pilsum, Bremerhaven und Emden. Ich habe in Göttingen (Theologie und Psychologie) und Amsterdam studiert. Zum Vikariat ging ich von 1993 bis 1995 nach Lüneburg. 1994 haben mein Mann, Carsten Wittwer, und ich dort geheiratet. Zunächst allein, dann zu zweit waren wir für knapp drei Jahre in der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in Addis Abeba/Äthiopien. Danach war ich noch zweieinhalb Jahre als Pastorin coll. in der Ev.-ref. Gemeinde Osnabrück, bevor wir uns 2001 gemeinsam auf die frei werdende Pfarrstelle hier auf Borkum beworben haben.

 

15 Jahre lang haben wir uns diese Stelle geteilt, mit einer Beauftragung für die Kur- und Urlauberseelsorge, die Begleitung der Familienferienstätte "Haus Blinkfüer" und den Religionsunterricht an der Inselschule, bis 2015 zusammen mit unserem Kollegen Joke Janssen. Bis 2007 gehörte unserem Team auch die Jugendreferentin Silke Becker an. Nun hat das Moderamen der Gesamsynode endgültig beschlossen, die durch den vorzeitigen Ruhestand von Pastor Janssen frei gewordene zweite Pfarrstelle nicht wieder zu besetzen. Der Gemeinde werden befristet auf drei Jahre Mittel für eine Viertelstelle im diakonischen Bereich zur Verfügung gestellt. Dadurch wird der Zuschnitt der Pfarrstelle ganz neu definiert. Gemeinsam mit dem Kirchenrat haben wir uns deshalb im Februar 2017 entschieden, die Stellenteilung  aufzuheben, um unsererseits für größmögliche Klarheit zu sorgen - und wieder ein bisschen mehr private Zeit, auch für unsere Tochter, zu haben. Darum steht hier ab April 2017 nur noch mein Name.

 

An unserer Gemeinde gefällt mir besonders ihre Lebendigkeit und Offenheit - die nicht ausschließt, dass die Traditionen der Inselgemeinde hoch gehalten und gepflegt werden.

 

Ich lebe gerne am und im Meer, bin sehr gerne draußen unterwegs und genieße die Inselgemeinschaft. Ich reise gerne und bin am glücklichsten, wenn Wasser in der Nähe ist. Außerdem interessiere ich mich sehr für Architektur, Kunst, Literatur, Musik und Politik.

Gemeindevertretung

Carla Brendel

 

Ich bin pensionierte Lehrerin, Mutter, Oma, Hausfrau und für die „ Insel-Apotheke“ meiner Tochter die „ Außenministerin“. Seit vielen Jahren bin ich in der Gemeindevertretung der reformierten Gemeinde aktiv.

 

Karin Brantjes

 

 Mir ist wichtig, tolerant und hilfsbereit zu sein, sowohl in der eigenen Gemeinde als auch in der Ökumene. Viele Menschen haben Probleme, Angst vor der Zukunft, sind einsam, krank oder alt. Da muss man zuhören können und versuchen, ihnen Halt, Orientierung und Schutz im Sinne unseres christlichen Glaubens zu geben. Für ein gelebtes, gutes, freundliches Mit- und Füreinander möchte ich mich einsetzen.

 

 

Geerd Olafs Byl

 

In meiner Freizeit leite ich unter anderem den Borkumer Posaunenchor. Mir ist in unserer Gemeinde insbesondere die Toleranz gegenüber anderen wichtig. Nicht das Beschränken auf sich selbst, sondern die Öffnung in alle Richtungen. In der Ökumene und in den kirchlichen Gruppen, vom Posaunenchor bis zum Kinderzirkus. Als neuer Posaunenchorleiter ist mein Hauptinteresse natürlich die Kirchenmusik. Mir liegt am Herzen, das über viele Jahre Gewachsene in diesem Bereich weiter zu führen und dafür zur sorgen, dass wir auch künftig die Gemeindearbeit nach Kräften bereichern können.

 

 

Peter Müller

 

Mir ist in unserer Gemeinde wichtig, dass wir die unterschiedlichsten Menschen durch den Glauben zusammenführen und gemeinschaftlich das Miteinander gestalten. Ich möchte mich dafür einsetzen, das Miteinander und Füreinander zu stärken, die Gemeinschaft in der Gemeinde deutlich zu machen, die angespannte Finanzlage in den Griff zu bekommen und uns miteinander dafür stark zu machen, dass es auch unter den sich verändernden Umständen gut weitergeht.

 

 

Heiko Prinz

 

 Ich bin ein humorvoller, offener und hilfsbereiter Familienvater. Durch meine Eltern und meine Oma habe ich den Bezug zur Kirche frühzeitig erfahren dürfen. In meiner Freizeit fahre ich zur Entspannung gerne Fahrrad und singe im Gospelchor. In unserer Gemeinde ist mir wichtig, dass der Gottesdienst für alle Gemeindeglieder gestaltet wird, besonders aber für Familien jeglichen Alters. Ich möchte mich besonders bei Gemeindefesten und handwerklichen Arbeiten einbringen. Ein Macher, kein Sprecher!

 

Martina Richter

 

 Ich bin auf Borkum geboren, groß geworden und zur Schule gegangen. Zusammen mit meinem Mann Karl-Heinz verlegen wir das "Borkum-Aktuell" und betreiben das Haus Borkumitte. Das gute Miteinander der Generationen von der Krabbelgruppe bis zum Seniorentreff ist mir sehr wichtig. Seit 2016 leite ich den Friedhofsausschuss.

 

Jutta Schütt

Seit sieben Jahren lebe ich in einer festen Partnerschaft auf Borkum und habe zwei erwachsene Kinder. Ich denke positiv, habe viel Humor und kann über mich selbst lachen. Ich mag den Austausch mit anderen Menschen und plane und organisiere gern. In meiner Freizeit bin ich viel in der Natur, arbeite im Garten, lese, koche und bin kreativ tätig In unserer Gemeinde sind mir die gelebte Ökumene und das aktive Miteinander aller Gemeindemitglieder wichtig. Mir liegt das Thema „Selbsthilfegruppen“, z.B. der Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe am Herzen. Ich möchte mich für gemeinsame Aktionen von „Jung und Alt“ einsetzen.

 

 

Anke Wolf

 

 Ich lebe, wohne und arbeite als Krankenschwester im öffentlichen Dienst, zuvor in der ambulanten Pflege. Ich bin aktiv in der Arche-Bücherei, im TUS, im Gospelchor und beim Seniorentaxi. Seit einigen Jahren organisiere ich den Kirchkaffee in unserer Gemeinde. Das macht mir große Freude. Nach dem Gottesdienst kommt es bei einer Tasse Tee oder Kaffee oft zu guten Gesprächen, auch mit Menschen, die der Gemeinde nicht angehören oder selten zur Kirche gehen.